Lasst euch von Google, YouTube & Co. nicht einreden, Werbeblocker seien illegal. Das stimmt nicht. Adblocker sind kein Rechtsbruch, sondern eine bittere Notwendigkeit im heutigen Internet – als Selbstschutz vor Überwachung, Manipulation und aufdringlicher Kommerzialisierung. Dass Konzerne sie dämonisieren, zeigt nur, wie sehr sie auf Kosten der Nutzer profitieren wollen und wie kaputt ihr datengetriebenes Geschäftsmodell ist.

Werbeblocker: kuketz-blog.de/empfehlungsecke…
YouTube werbefrei: kuketz-blog.de/empfehlungsecke…

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Monate her)

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Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Wir nutzen deren Serverparks um Informationen zu finden. Das kostet und wird mit Werbung finanziert. Wer das nicht möchte soll andere Quellen nutzen. Bibliotheken sind gute Anlaufpunkte dazu. Forschungseinrichtung stellen bestimmt den Zugriff auf ihre Wissen weitgehens kostenlos zur Verfügung. Wie in der realen Welt gilt: Wer was spezielles will muss dafür zahlen.
Als Antwort auf Michael Peter

@Michael Peter Ganz recht, alles kostet Geld. Wenn beim Einlass ein Preisschild steht, ist auch alles ok. Aber Geschäfte, die mit kostenlosem Eintritt und Produkten locken und dann deine Bewegung im Geschäft tracken und verkaufen und dir Werbeflyer, Tracker und Malware in deine Tasche schmuggeln wollen, sind nicht ok. Dieses Geschäftsmodell prangere ich an.

Diese Geschäfte nicht zu besuchen ist eine Möglichkeit, sich bei der Nutzung aber gegen Tracking, Werbung etc. zu wehren eine weitere. Die Läden könnten jederzeit alles dicht machen und nur noch zahlende Kunden reinlassen; tun sie aber nicht. Weil sie lieber auf das verwerfliche Geschäftsmodell setzen und den Besuchern einreden wollen, dass Selbstschutz illegal sei.

@Mike Kuketz 🛡

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

Tschuldige die dumme Nachfrage, aber: Wann/wo behaupten diese Firmen denn dass das illegal sei?

Ich glaube das eigentlich sofort, viele Menschen wissen ja auch nicht um ihre Rechte im Urheberrecht (ich sag nur: Privatkopie, Sicherheitskopie, Mitschnitte, Zitate etc.).

Insofern kann ich mir durchaus vorstellen, dass man Leuten (erfolgreich) einredet Werbeblocker seien illegal, allerdings gesehen hab ich so eine Behauptung noch nie.

Als Antwort auf Deus Figendi.jwd

@Deus Figendi.jwd Es wird von den Firmen nicht explizit behauptet, sondern impliziert. So schrieb YouTube mal "Adblocker sind auf YouTube nicht erlaubt", indem sie auf ihre AGB verweisen [1] oder Springer wollte festgestellt haben, dass Adblocker gegen das Urheberrecht verstoßen [2] würden.

[1] giga.de/artikel/werbeblocker-s…
[2] heise.de/-2854649

@Mike Kuketz 🛡

Als Antwort auf Kuketz-Blog 🛡

- Werbeblocker auf DNS Ebene (als privater DNS eingetragen),
- PiHole/AdGuard für das Heimnetz oder alternativ auch den öffentlichen DNS Anbieter (im Router eintragen).
- Für Android YouTube ersetzen durch Newpipe / PipePipe (Fork mit SponsorBlock). ggf auch YouTube und YouTube Musik Revanced.
- Für Win/Mac/Linux: FreeTube (FreeTubeApp io)

Browser mit besonders starken Schutz (AdBlocker eingebaut):
- Brave
- Cromite

optional: VPN mit Werbeblocker